Eine Reise ins Land des Lächelns

Von palmengesäumten Traumstränden und perfekten Tauchrevieren in Krabi, Phuket und Ko Samui bis hin zu Bergen, Natur pur und goldenen Kulturschätzen in Chiang Mai. Reisejournalistin Claudia Jörg-Brosche nimmt uns mit in die schönsten Regionen Thailands. Willkommen im „Land des Lächelns“!

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#Natur pur auf Krabi

Fröhlich hüpft unser buntes Longtail-Boot im Wasser. Im Gleichtakt mit den heranrollenden Wellen schwingt es auf und ab. Wir sind wegen der ruppigen See nicht wie geplant zur winzigen Insel Ko Hong unterwegs, sondern nach Ko Poda. „Dort ist es genauso schön!“, sagt Ukrit, unser Bootsführer.

Uns ist alles recht! Hauptsache ein einsamer Strand mit schöne Korallenriffe zum Schnorcheln - davon hat die Umgebung von Krabi viel zu bieten. Hier warten gleich vier Nationalparks mit zahlreichen unbewohnten Bilderbuchinseln.

Es geht zunächst die Festlandküste der Andamanensee entlang. Die Kulisse ist grandios: senkrechte bis überhängende Kalkklippen, teils furchteinflößend an ihrem Fuß unterwaschen, mit bizarr-verwitterten Formationen türmen sich über dem tiefblau schimmernden Wasser auf. Ukrit erklärt: „Bei Sportkletterern sind die Felswände von Railay Beach mit ihren 700 markierten Routen berühmt. Sie führen auch auf das Dach riesiger Höhlen und folgen 300 Meter hohen Stalaktiten.“

Doch unser Interesse gilt der Unterwasserwelt. Schon taucht Ko Poda vor uns auf – „Chicken Island“. Witziger Name! Ohne darüber nachzudenken, ziehen wir Flossen und Taucherbrille über und lassen uns vom Boot in die lauen Fluten gleiten.

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Vergessen sind Raum und Zeit. Schwerelos entspannt schweben wir durch bunte Fischschwärme. Währenddessen richten Ukrit und sein Team am Strand ein Picknick her. Heißt das hügelige Tropeneiland nun „Chicken Island“ wegen der köstlichen Satay- Hühnerspieße – oder wegen der Silhouette, die entfernt an einen Hühnerkopf erinnert?

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Geheimtipp: Krabi und Umgebung laden zu allerhand sportlicher Betätigung ein. Tauchen, Schnorcheln, Klettern – alles ist hier möglich!

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Peaceful 6 am at Phi-Phi Island 💫

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#Partyinsel Phuket

Die schmale Hausfassade lässt es kaum vermuten, auch der erste Raum mit dem winzigen Geschäft nicht; doch folgt man dem schmalen Gang in das Innere des Gebäudes, wird klar: Hier war mal viel Geld im Spiel. Familie Hongyok kam Ende des 19. Jahrhunderts von China nach Phuket Town und stieg hier zur angesehenen Kaufmannsfamilie auf. Urenkel Roengkiat betreibt heute im schmucken Ladenhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert das geschmackvoll eingerichtete Café i46 Old Town. Hier reiht sich der Länge nach Raum an Raum, 70 Meter weit. Geschickt integrierte Innenhöfe sorgen für Licht und fließend Wasser. Im ersten Stock geht die Zimmerflucht weiter.

Phuket, Thailands größte Insel, wurde einst vom Gewürzhandel und seinen Zinnminen wohlhabend. Arbeiterfamilien wanderten ein, das führte zu einem bunten Völker- und Religionsgemisch: Thais, Seenomaden, Chinesen, Malaysier, Inder, Muslime, Hindus, Buddhisten. Später kamen auch noch die europäischen Kolonialmächte. Das ist bis heute in Old Town Phuket deutlich sichtbar, am besten in der Thalang Road mit ihren entzückenden Häusern im sino-portugiesischen Stil. Sie wurden in letzter Zeit herausgeputzt und erstrahlen nun im punschkrapferlrosa Zuckerbäckerstil. Hippe Lokale sowie Kunsthandwerks- und Souvenirläden locken in ihr Inneres.

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Phuket ist Thailands Party-Destination Nr. 1 und bietet Ausgehmöglichkeiten ohne Ende. Das Nightlife-Mekka dreht für partylustige Touristen so richtig auf. Hinter den zahlreichen Traumstränden pulsiert das Nachtleben, Zentrum des Geschehens ist Patong im Insel-Westen mit der berühmt-berüchtigten Soi-Bangla-Straße.

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Geheimtipp: Für Kulturinteressierte bietet die Insel authentische Thailand-Impressionen – so etwa die Tempelanlage Wat Chalong oder das Laem Promthep („Kap der Götter“) mit einer Brahma-Statue inmitten einer Schar Elefantenstatuen.

#Paradiesisches Ko Samui

Chaweng Beach ist der Prototyp aller tropischen Traumstrände: eine kilometerlange, elegant geschwungene Bucht mit staubzuckerfeinem weißen Sand. Auf der einen Seite die sanft abfallende, türkisblaue See des Golfs von Thailand, dahinter das rauschende Palmenmeer. Vor rund 40 Jahren begann im Osten von Ko Samui, Thailands drittgrößter Insel auf der Ostseite des Festlandes, der Tourismus mit Aussteigern, Backpackern und bescheidenen Hütten. Eine landesweite Erfolgsgeschichte nahm Fahrt auf. Der Chaweng-Strand ist immer noch so schön, auch die Palmen sind noch da – doch dahinter säumen nun Hotels aller Preisklassen, Restaurants, Wellnesscenter und Yoga-Retreats die Bucht.

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Einst waren Kokosnussanbau und Fischfang die Lebensgrundlagen von Ko Samui, mittlerweile dominiert der Tourismus. Doch hier hat man einen guten Kompromiss gefunden. Gebaut wurde nur unterhalb der wogenden Kokospalmen und vom Strand entfernt, auch die Ringstraße verläuft meist etwas zurückversetzt. So haben die meisten Hotels direkten Zugang zum Badeparadies. Das Angebot ist breit, für jeden ist etwas dabei. Das bergige Eiland mit – immer noch – ausgedehnten Kokospalmenhainen im Inneren offeriert rund 25 erschlossene Strände, die schönsten liegen an der Ostküste. Im Norden der Insel verstecken sich zwischen Felsen kleine, recht ruhige goldgelbe Sandbuchten – etwa Choeng Mon Beach.

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Geheimtipp: Ganz im Süden wartet eine skurrile geologische Besonderheit im Meer: die beiden Granitformationen Hin Ta („Großvaterstein“) und Hin Yai („Großmutterstein“). Man muss nicht lange überlegen, um herauszufinden, welcher Fels welchem Geschlecht zugeordnet wird. Eine Sage erzählt, dass hier zwei Liebende vom Sturm ins Meer geworfen wurden und ertranken. Die Felsen erinnern ewig an die beiden.

#Tempel, Berge, Kunst: Chiang Mai

Gold, Gold, Gold. Nichts als Gold: goldene Chedis, Buddhas, Nagas. Der Wat Doi Suthep glänzt und funkelt im Sonnenlicht vor grüner Tropen-Bergkulisse. Die opulente Tempelanlage liegt auf 1.050 Meter Höhe im Doi-Suthep-Doi-Pui-Nationalpark rund 15 Kilometer westlich der 135.000-Seelen-Stadt Chiang Mai. Vom Parkplatz aus können Pilger wie Touristen das beliebte Ziel entweder per pedes über eine Treppe mit 304 Stufen und schlangenverzierten Geländern oder bequem per Standseilbahn erreichen. Der Innenhof der im 14. Jahrhundert gegründeten und im 16. Jahrhundert erweiterten Anlage ist die reinste Pracht!

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Zahlreiche Statuen von Buddha und Devas (Halbgöttern), filigrane Zeremonien-Schirme, der komplette Chedi (samt einer Reliquie Buddhas), Reliefs mit mythologischen Elefanten und siamesischen Löwen – alles ist mit Blattgold überzogen. Selbst der Rummel kann der mystischen, ruhigen Atmosphäre nichts anhaben.

Der nächste Strand ist rund 800 Kilometer entfernt – der Nordwesten Thailands lockt mit ganz anderen Reizen: Vom 12. bis zum 18. Jahrhundert war die Gebirgsregion Kerngebiet der legendären, sehr kunstsinnigen Lanna-Könige. Sie hinterließen ein überaus reiches kulturelles Erbe. Die prächtigen Tempelanlagen sind bis heute noch erhalten.

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Geheimtipp: Auch Kunsthandwerk wird bis in die Gegenwart liebevoll gepflegt. Im Dörfchen Bo Sang etwa dreht sich alles um die traditionelle Schirmerzeugung, Lackarbeiten, Keramik, Silberschmuck und Teakholz-Schnitzereien. Das reinste Shopping-Paradies!

Habt auch ihr Lust auf die traumhafte Natur Thailands, die endlosen Strände, außergewöhnliche Gastfreundschaft und ausgezeichnete Kulinarik bekommen? Dann nichts wie los und auf ins Land des Lächelns! Passende Flüge mit Austrian Airlines findet ihr direkt hier:

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