Im Portrait:
Marketing-Expertin und Meditationslehrerin Astrid Wecht

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Bei Austrian arbeiten zahlreiche Menschen, die auch abseits des Airlinebusiness spannende Leidenschaften und interessante Skills haben. Heute nimmt uns die Austrian-Marketingspezialistin Astrid auf eine entspannte Reise mit.

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AstridFA

Astrid als Flugbegleiterin bei Lauda Air 1991-1996

Astrid Office FINAL

Heut als Senior Social Media-Expertin

Mein Name ist Astrid Wecht. Nach der Schule zog es mich raus in die weite Welt als Flugbegleiterin bei Lauda Air. Dann kam die Zeit, wo mir eine fixe Homebase wieder wichtig war. Beruflich habe ich mich nach einigen Fortbildungen bei einer Digitalagentur von der Kundenberaterin zur Key-Account-Managerin und Businessunitleiterin weiterentwickelt. Privat folgte meine Hochzeit und ich wurde Mama von zwei Kindern. Als ich wieder ins Berufsleben zurückkehrte, landete ich im Marketing bei Austrian Airlines. Darüber freue ich mich bis heute, denn wie wir Airliner gerne sagen: Wer einmal Kerosinluft schnuppert, kommt nicht mehr los davon.

Typische Eigenschaften von mir sind beobachtend sein und neugierig, Neues zu entdecken. Ich ziehe mich gerne in die Natur zurück, aber gehe auch gerne mal tanzen oder gut essen. Und Reisen ist eine große Leidenschaft von mir. Auf meinem Lebensweg habe ich mich bis jetzt immer von meinem inneren Ruf leiten lassen. So kam es, dass ich vor ein paar Jahren meine Leidenschaft zu meinem zweiten Beruf machte: Es ist mir ein Herzensanliegen, meine Erfahrungen und Wissen aus den langjährigen Aus- und Fortbildungen in Yoga, Mediation und Bewusstseinsschulung an Menschen weiterzugeben. Für ein freud- und friedvolles Leben…”.

Seit wann interessierst Du dich für Meditation?
meditation

Meinen ersten Kontakt mit Meditation hatte ich 1998. Ich suchte nach einer Möglichkeit mit dem Stress - in der damaligen Agentur hatte ich eine 50-Stunden Woche, umzugehen. Ich entdeckte einen Meditationskurs im buddhistischen Zentrum und war fasziniert von der Ausstrahlung des vortragenden Mönchs und seinem Unterricht. Leider scheiterte ich beim Üben und Dranbleiben. Es fiel mir viel zu schwer, ruhig zu sitzen und den Fokus zu halten und brach mein Vorhaben ab. Ich war aber immer noch auf der Suche nach einer Methode, um meinen Geist zur Ruhe zu bringen.

INFO

Ein paar Jahre später traf ich auf einen großartigen Yogalehrer, bei dem ich genau das fand: Hintergrundwissen zur Lehre des Yoga und Übungen, die Körper, Atem und Geist zusammenbringen. So kann eine innere Balance, Ruhe, Klarheit und Freude entstehen. Das war ideal für mich, weil die Komponente Bewegung auch dabei war. Aus dieser Begeisterung heraus folgte dann ein zweijähriges Yoga-Intensivtraining.

Was war Dein Antrieb diese Ausbildung zu machen?

Die Lehre des Yoga, die u. a. auch Meditation beinhaltet, faszinierte mich, weil diese Jahrtausend alten Erkenntnisse immer noch für unserer Zeit relevant sind und in der Praxis so eine heilsame Wirkung haben. Neugierig wie ich bin, wollte ich immer tiefer eintauchen und absolvierte dann eine zweijährige Yogalehrerausbildung. Es folgten noch viele Workshops, um mein Wissen und meine Erfahrungen zu erweitern. Ganz besonders interessierte mich immer der Geist. Was machen die Gedanken mit mir? Woher kommen sie? Warum haben sie so viel Macht über mein Befinden? Wie kann ich mich davon befreien? Und wie der Zufall es wollte, entdeckte ich die Meditationslehrerausbildung bei Lharampa Tenzin Kalden, einem hohen tibetischen Gelehrten, wo ich den noch letzten verfügbaren Platz ergatterte.

mindfulness

Eine Minute Stille

Wie läuft so eine Ausbildung ab?
TenzinAstrid

Die Ausbildung dauerte zwei Jahre und war in einem Seminarhotel in den Tiroler Bergen. Ein wunderschöner, stiller Wohlfühlort für so eine Ausbildung. Wir waren eine Gruppe von ca. 20 Personen und hatten jeweils ein einwöchiges Modul mit intensiven Belehrungen von Lharampa Tenzin Kalden und gemeinsame Praxis. Dazwischen übten wir das Gelernte zu Hause. Als Abschluss schrieben wir eine Diplomarbeit, legten eine mündliche Theorieprüfung ab und jeder leitete die Ausbildungsgruppe mit einer Meditation an.

Es war eine sehr intensive Zeit, wo ich mit der Meditation ganz viel in mein Inneres schaute, innere Muster entdeckte und tief „Abgelegtes“ wieder hochkam. Das war ebenfalls Teil der Ausbildung. So konnte ich genau das lernen, was ich gesucht hatte: einen heilsamen Umgang mit belastenden Gedanken und Emotionen finden und zu einer natürlichen Haltung zu verinnerlichen.

Chill the monkey, der Name Deines Unternehmens, wie bist Du darauf gekommen?

Im Buddhismus spricht man vom „Monkey Mind“. Damit sind die Gedanken gemeint, die oft wie wilde Affen im Kopf toben und uns das Leben schwer machen. Als ich beschloss, einen Namen für mein Herzensprojekt zu kreieren, dachte ich mich durch viele Mindmaps und nutzte verschiedene Kreativitätstools, die ich aus meiner Tätigkeit im Marketing kenne. Dabei entstanden viele Varianten, die ok für mich waren. Eines Tages meditierte ich auf meinem Meditationskissen. Währenddessen war plötzlich der Name „Chill the monkey“ aus dem Nichts da. Und mir war sofort klar, das ist der Name. Solche Blitzideen kommen übrigens immer wieder während der Meditation zu Themen, die mich beschäftigen.

Wer ist Deine Zielgruppe und warum machst du das?

Gerade in den letzten Jahren befinden wir uns in einem heftigen Spannungsfeld aus beruflichem Stress, privaten Herausforderungen und einem krisenreichen Weltgeschehen. Natürlich verursacht das belastende Gedanken und Emotionen wie Unruhe, Sorgen, Zweifel, Ängste etc. Das ist es schwierig, in seiner Kraft zu bleiben bzw. entspannt und gelassen zu sein. Deshalb begleite ich viel beschäftigte Menschen, Führungskräfte und Teams, wie sie sich von der Macht dieser Gedanken und Emotionen befreien und dadurch mentale Stärke, innere Stabilität, Gelassenheit, Klarheit, Freude uvm. in ihr Leben bringen. Dafür habe ich mein Wissen und Erfahrungen der letzten 20 Jahre gebündelt und eine effektive Methode entwickelt, die in unsere westliche Welt passt.

INFO

Die Methode besteht aus einfach ausführbaren Übungen für Körper, Atem und Geist, die sich leicht in den (Berufs)Alltag integrieren lassen. Jeder kann das lernen. Besonders wichtig ist mir dabei, beim Dranbleiben zu unterstützen, weil ich selbst bei meinem ersten Anlauf am Weg zur Meditation genau daran gescheitert bin.

Ich bin davon überzeugt, wenn wir alle miteinander nur ein bisschen daran arbeiten, unsere innere Ruhe, Klarheit und Freude zu kultivieren, haben wir ein fried- und freudvolleres Miteinander, das in all unsere Lebensbereiche wirkt. Daran glaube ich und das treibt mich an.

Wie lässt sich dein Job bei Austrian mit Deiner zweiten Tätigkeit vereinbaren?

Manchmal ist das schon ein ziemlicher Spagat. Bei Austrian bin ich Teil eines internationalen Konzerns und Teil eines wunderbaren Teams mit einem konkreten Aufgabenbereich und Zielvorgaben. Mit Chill the monkey bin ich ein Einzelpersonenunternehmen, mit dem ich meine Kund:innen in der Geistes- und Bewusstseinsschulung mit viel Herz und vollem Einsatz begleite. Also zwei sehr unterschiedliche Welten, in denen ich mich da bewege. Der große Vorteil: ich kenne aus eigener Erfahrung all die Themen, die bei meinen Kund:innen auftauchen. Daher verstehe ich sehr gut, wie es ihnen geht und kann gezielt und effizient unterstützen.

Zum Schluss etwas zum Lauschen

Mit Austrian verreisen

Liebe Astrid, herzlichen Dank, dass Du uns so offen und ehrlich über Deine ganz persönliche Reise berichtet hast. Möchtest Du mehr zum Thema Meditation erfahren/oder mehr Klarheit und Ruhe schaffen/ oder möchtest Du Meister Deiner Gedanken werden, dann schau auf Astrids Website vorbei.

Oder hat Dich die Reiselust gepackt? Dann buch doch gleich jetzt Deinen nächsten Austrian Airlines Flug in die Ferne.

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