Neuzugang im Hangar:
Drohnen

Was haben Drohnen im Hangar von Austrian Airlines zu suchen? Wie können die kleinen Fluggeräte die großen Passagierflugzeuge unterstützen und inwiefern entlasten sie durch ihre Leistungsfähigkeit unsere MitarbeiterInnen in der Technik? Wir haben einen Blick in den Hangar geworfen und haben jede Menge spannender Insights für euch erfahren.

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Am Puls der Zeit zu bleiben, ist unser Anspruch als Austrian Technik

Drohnen im Hangar – wie passt das?

Seit Mitte des Jahres testen wir eine ganz neue Technologie, um unsere Flugzeuge zu inspizieren und technisch zu überprüfen. Dafür haben wir seit Kurzem autonome Drohnen im Einsatz, die vom französischen Start-Up Donecle entwickelt wurden. Unsere Flugzeuge werden regelmäßig von unseren MitarbeiterInnen in der Technik unter anderem auf Lack- und Strukturschäden überprüft. In der Vergangenheit haben diese Checks bis zu zehn Stunden pro Flugzeug in Anspruch genommen. Mit den Drohnen konnte diese Zeit jedoch auf unter zwei Stunden reduziert werden.

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Sie erleichtern dadurch nicht nur die Arbeit, sondern ermöglichen auch eine schnellere Verfügbarkeit der Flugzeuge, sodass diese wieder schneller dorthin kommen, wo sie hingehören. Nämlich hoch in die Lüfte.

Michael Kaye, Vice President Austrian Airlines Technical Operations, ist begeistert von den fliegenden Helferlein und schwärmt über die Vorteile der neuen Drohnentechnologie: „Am Puls der Zeit zu bleiben, ist unser Anspruch als Austrian Technik. Innovative Systeme, wie diese Drohne, unterstützen uns perfekt dabei, unsere Stabilität im Flugbetrieb weiter auszubauen und Flugausfälle zu vermeiden.“

Wir möchten den Flugbetrieb weiter ausbauen und Flugausfälle vermeiden

Flugzeugcheck aus der Luft

Unter Aufsicht des Flugzeugtechnikpersonals wird die Drohne im Hangar eingesetzt. Dank modernster patentierter Lasertechnologie wird das Äußere des Flugzeuges untersucht und auf Lack- und Strukturmängel kontrolliert. Die Drohne fliegt komplett selbstständig sämtliche Bereiche des Flugzeuges ab und knipst jede Sekunde ein hochauflösendes Bild. Diese Bilder werden von einer speziellen Software auf mögliche Schäden in der Flugzeughaut analysiert. Fehlende Beklebung erkennt das System automatisch.

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Unsere FlugzeugtechnikerInnen haben außerdem die Möglichkeit, etwaige Defekte am Tablet im Detail zu untersuchen und einen Report für das Austrian Wartungsteam zu erstellen. Die Drohne leistet also eine wichtige Vorarbeit. Die letzte Entscheidung für weitere Überprüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen liegt bei unseren zertifizierten FlugzeugtechnikerInnen, die auch ein detailliertes Training für die Bedienung der Drohne durchlaufen.

Austrian Airlines ist die erste Fluggesellschaft im Konzern, die Drohnen einsetzt

Flotte im Check

Da sich die Drohnenchecks noch in einer Testphase befinden, beschränken sich diese zurzeit auf unsere Airbus-Flotte. Momentan werden alle 36 Flugzeuge mit der Drohne überprüft, in den nächsten Jahren kommen noch weitere zehn Airbus-Flugzeuge hinzu. Bald sollen auch unsere 17 Embraer-Flugzeuge mit der innovativen Technologie überprüft werden können.

Michael Kaye verrät uns weiter: „Eine weitere Möglichkeit wäre, die Drohne bei unseren Technik-Partnerbetrieben weltweit einzusetzen. So könnten wir uns in Wien ein genaues Bild von Lackierarbeiten machen, die an einem anderen Standort durchgeführt werden.“

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Wie kam es zu der Drohnen-Idee?

Angeregt durch einen Ideenwettbewerb, der von Lufthansa Systems ausgeschrieben wurde, hat sich das französische Start-Up durchgesetzt. Gemeinsam wurde dann nach Verwendungsmöglichkeiten für die autonome Drohne gesucht und mit dem Flugzeugcheck gefunden. Austrian Airlines ist die erste Fluggesellschaft im Konzern, die die Drohnen zu Testzwecken im Einsatz hat und damit wertvolle Erfahrungen für eine breitere Anwendung im Linienbetrieb sammelt.

Wie die Überprüfung durch die Drohne in unserem Hangar abläuft, könnt ihr in diesem Video erleben:

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