Unsere Urlaubstipps für Island

Unsere Urlaubstipps für Island | Redaktion: Florian Lieke

Vulkane, Gletscher, Wasserfälle, Polarlichter, Geysire und endlose Weiten – Island, das ist Natur pur! Wir verraten euch unsere besten Urlaubstipps für Island.

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Blick auf die Blue Lagoon in Island

Was sollte man über Island wissen?

Island ist die größte Vulkaninsel der Welt, der am dünnsten besiedelte Staat und die zweitgrößte Insel Europas. Die rund 360.000 Einwohner gelten als die glücklichsten Menschen der Welt mit der nach Japan längsten Lebenserwartung. Island liegt zugleich auf der nordamerikanischen und auf der eurasischen Kontinentalplatte. Wo diese beiden Kontinente aufeinander treffen, durchzieht ein gewaltiger Spalt von Nordosten nach Südwesten die gesamte Insel. Wer nach 4,5 Stunden Flug ab Wien auf die grün-braune Insel inmitten des tiefblauen Ozeans mit den weißen Vulkangletschern hinabblickt weiß noch nicht, dass man hier eine neue Liebe finden wird. Die Liebe zu einem Land, das so anders ist als alles, was man bisher gesehen hat.

Wann ist die beste Reisezeit für Island?

Rundreise, Aktivurlaub oder doch lieber Polarlichter anschauen? Die beste Reisezeit für Island hängt ganz von den individuellen Interessen und Aktivitäten ab. Während die Wintertage meist sehr kurz und regnerisch sind, sind die Sommertage länger und versprechen auch deutlich geringeren Niederschlag. Wer Island in seiner vollen Schönheit erleben möchte und eine Rundreise plant, der sollte die Sommermonate Juli und August in Erwägung ziehen. Besonders für hitzeempfindliche Personen ist der Sommer in Island ideal. Die Temperaturen bewegen sich dann zwischen 10 und 15 Grad Celsius und man kann gemütlich die einzigartige Landschaft Islands genießen. Allerdings beginnt dann auch die Hochsaison und es ist vermehrt mit Touristen zu rechnen.

Blick auf Gletscher in Island

Wer den Touristenströmen ausweichen möchte, der sollte Island im Juni oder September besuchen. Zwar ist das Wetter dann etwas wechselhafter, allerdings kann man die Vulkaninsel so in voller Ruhe genießen. Die berühmten Nordlichter sind hingegen in der kalten Jahreszeit von Oktober bis März zu erleben. Auch wenn die Tage kürzer sind und das Wetter schlechter, ist dieses Naturphänomen absolut empfehlenswert und einzigartig.

Blick von oben auf Reykjavik

Was sollte man in Island gesehen haben?

1. Islands Hauptstadt Reykjavik

Unsere Reise starten wir – natürlich – in der Hauptstadt Islands. Auch wenn Reykjavik überschaulich ist, gibt es hier einiges zu entdecken. So zum Beispiel die lutherische Kirche Hallgrímskirkja, das Konzerthaus Harpa oder die berühmte Skulptur Sonnenfahrt. Wer sich einen Überblick über die Stadt verschaffen möchte, der sollte einen Helikopterflug über Reykjavik in Erwägung ziehen. Etwas, das ihr mit Sicherheit immer in Erinnerung behalten werdet!

2. Der Nationalpark Thingvellir in Island

Wir begeben uns von Reykjavik westwärts in Richtung „Golden Circle“. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt gelangen wir zum UNESCO Weltkulturerbe „Nationalpark Thingvellir“. Thingvellir liegt an der Grabenbruchzone umgeben von vier aktiven Vulkanen. Der Weg durch die Almannagjá (Allmännerschlucht) hin zum Öxarárfoss (Öxarwasserfall), den man vom Parkplatz aus in etwa 20 Minuten erreicht, ist landschaftlich wunderschön. Ein absolutes Highlight ist Thingvellir aber auch für Taucher: In der Silfra-Spalte kann man zwischen den Kontinenten tauchen und hat Sichtweiten bis zu 100 Meter! Das liegt daran, dass das Wasser im „Thingvellir-See“ das ganze Jahr über zwischen zwei bis vier Grad Celsius hat.

Nationalpark Thingvellir in Island

3. Das Geothermalgebiet Haukadalur in Island

Unser zweites Etappenziel im Golden Circle ist das Geothermalgebiet „Haukadalur“, das durch das besondere Naturphänomen, den Geysir, weltweit bekannt geworden ist. Die ursprüngliche, namensgebende Springquelle ist nur mehr in sehr großen Abständen aktiv. Auf dem gleichen Gelände befindet sich der Geysir „Strokkur“, der brav und zuverlässig alle 15 bis 20 Minuten eine bis zu 35 Meter hohe Wasserfontäne in die Höhe stößt.

Der Gulfoss in Island

4. Der Gullfoss in Island

Wenige Kilometer weiter befindet sich einer der schönsten Wasserfälle Islands: „Gullfoss“, der sogenannte goldene Wasserfall. Seinen Namen hat er der Gischt zu verdanken, die bei tief stehender Sonne golden leuchtet. In zwei Stufen, die im rechten Winkel zueinander stehen, fällt das Wasser des Gullfoss rund 32 Meter in die Tiefe. Zwischen den beiden Stufen liegt ein begehbares Plateau, auf dem man das Gefühl bekommt, mitten im Wasserfall zu stehen. Ein Erlebnis, das man während dem Island-Urlaub auf keinen Fall auslassen sollte.

5. Der südlichste Ort Islands: Vik

Zum Schluss machen wir uns auf den Weg zu unserer letzten Station: Vik, dem südlichsten Ort der Insel mit seinem legendären schwarzen Lavastrand. Ein empfehlenswertes Hotel mit herrlichem Blick auf den „Mýrdalsjökull Gletscher“ ist das Hotel Katla Hofdabrekka mit geräumigen Zimmern unweit der Ortschaft. Auf der Fahrt in den Osten passieren wir das weltweit größte Lavafeld. Bis zum Horizont erstreckt sich die mit Moos bewachsene, zu Stein gewordene Lava. Kein Wunder, dass die meisten Isländer an Feen und Trolle glauben, könnte doch hinter jedem dieser Steine ein übernatürliches Wesen stecken. Mystisch, mythisch, einfach sagenhaft schön.

Blick auf die Bucht von Vik
Walflosse erstreckt sich aus Wasser in Island

Was sollte man in Island unbedingt machen

1. Whale watching in Island

Einen Wal zu sehen ist für viele ein Kindertraum – einer, der auf Island mit ein bisschen Glück und gutem Wetter Wirklichkeit wird. Das hübsche Örtchen Húsavík an der Nordostküste lädt zum Whale Watching auf wunderschönen alten Segelschiffen ein. Der Anbieter Gentle Giants bietet die unterschiedlichsten Touren an, auch zu Mitternachtsausfahrten, wo man den Walen und der Sonne zugleich dabei zusehen kann, wie sie majestätisch im rot leuchtenden Meer versinken.

2. Ein Bad in den „Hot Pots“ nehmen

Im Norden befinden sich neben der zweitgrößten Stadt Islands, Akureyri, vor allem der Mückensee „Mývatn“, mit vielen eindrucksvollen Wanderwegen in der fast schon bedrohlich wirkenden Lavalandschaft. Unser Motto: Kein Island-Urlaub ohne ein Bad in einem der vielen „Hot Pots“ (Thermalbädern) der Insel, einer heißen, mineralienhaltigen Quelle. Baden ist so etwas wie der Volkssport auf Island. Dabei kann man herrlich Neuigkeiten austauschen und andere „Hot Potter“ kennenlernen. Neben der touristischen Blue Lagoon bei Reykjavik erfreuen sich vor allem die Mývatn Nature Baths großer Beliebtheit. Sie liegen in einem großen Geothermalgebiet am Ostufer des Mývatn-Sees – genau richtig nach einem anstrengenden Tag voller Eindrücke und Wanderungen um den See.

3. Ein Ausritt auf einem Island-Pony

„Wenn du wirklich etwas von Island sehen möchtest, steig auf ein Pferd“, sagen die Isländer. Einen Reitstall zu finden ist in Island kinderleicht, gilt der Besitz von möglichst vielen Island-Ponies doch als Statussymbol. Auf TripAdvisor bekommt man eine gute Übersicht über die Ställe der Umgebung. Wir empfehlen den etwas kleineren Stall „Nupshestar“ mit nur rund siebzig Pferden. Die Weite, die Farben, die Leere und die Luft Islands am Rücken eines Ponys zu erleben ist unvergesslich und man verspürt das beglückende Gefühl, die ganze Welt für sich zu besitzen. Der perfekte Abschluss für eine Reise, die ihr mit Sicherheit immer im Herzen und Gedanken tragen werdet.

Island-Pony auf Weide

Mit Austrian Airlines nach Island

Die einzigartigen Geysire, Vulkane und Gletscher Islands bewundern, die unfassbare Landschaft auf dem Rücken eines Island-Ponys genießen oder in den Hot Pots Kraft sammeln und entspannen. Habt auch ihr Lust bekommen, Island zu bereisen? Dann könnt ihr euren Flug mit Austrian Airlines direkt hier buchen:

Redaktion: Florian Lieke

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